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| Ein Bahnfahrrad bezieht sich auf ein Fahrrad, das für Velodromrennen oder Bahnradfahren entwickelt wurde und manchmal einfach als „Bahnrad“ oder „Bahnrad mit festem Gang“ bezeichnet wird. Im Vergleich zu normalen Straßen- oder Mountainbikes weist es mehrere besondere Merkmale auf: | |||||||||
Hauptmerkmale:
Fester Gang (Fixie)
Bahnräder verfügen in der Regel über einen festen Gang, d. h. sobald die Pedale betätigt werden, dreht sich auch das Hinterrad.
Fahrer können nicht im Leerlauf fahren und können die Geschwindigkeit kontrollieren, indem sie der Pedalbewegung Widerstand leisten.
Keine Bremsen oder nur minimales Bremsen
Viele Rennbahnräder haben weder Vorder- noch Hinterradbremsen und sind zum Verlangsamen auf den Pedalwiderstand angewiesen.
Für den Straßengebrauch bauen einige Fahrer aus Sicherheitsgründen eine Vorderradbremse ein.
Leichter und steifer Rahmen
Rahmen sind starr und oft aus Aluminium oder Kohlefaser gefertigt und für schnelle Beschleunigung und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt.
Einzelgeschwindigkeit
Nur eine Übersetzung, kein Schaltsystem, ideal für Kurzstreckenrennen.
Raddesign
Die Reifen sind schmal, glatt und haben einen hohen Druck, um die Reibung zu verringern und die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Für eine bessere Aerodynamik werden häufig Tiefprofil- oder Scheibenräder verwendet.
Verwendung:
Wettbewerbsfähige Bahnrennen: wie Sprints, Verfolgungsrennen und Keirin-Rennen.
Urban Fixed-Gear-Fahren: Von Stadtradfahrern wegen seiner Einfachheit, Haltbarkeit und klaren Ästhetik bevorzugt.